Was ist Leichte Sprache?

Kurz erklärt.

Die alltägliche Herausforderung

Was soll das heißen?! Kann das nicht so geschrieben sein, dass ich das verstehe?

Raufen Sie sich auch manchmal die Haare, wenn Sie versuchen, Gesetzestexte, Steuerbescheide oder Fachartikel zu lesen? Versetzen Sie sich kurz in die Lage von Menschen mit Lernschwierigkeiten: Informationen, die die meisten wie selbstverständlich lesen, sind für diese Menschen oft eine nicht zu bewältigende Herausforderung.

Wichtige Informationen für den Alltag wie auch für besondere Situationen finden Sie zum Beispiel im Internet.

Aber sind die Informationen auch verständlich geschrieben?

Ist der Text mit Fremdwörtern, Anglizismen oder Fachbegriffen gespickt, scheitern viele Menschen. Sogenanntes Behördendeutsch in Anträgen oder Verordnungen, Fachbegriffe im Gesundheitswesen, im Rechtswesen oder der Politik stellen oft eine große Hürde dar.

Sie brauchen verständliche Informationen, um in Ihrem eigenen Sinn handeln zu können.

Eine Lösung: Leichte Sprache

Nur wer Informationen versteht, kann sein Handeln seinen eigenen Anforderungen und Wünschen anpassen, er kann “mitreden” und an der Gesellschaft teilhaben.

Können Sie die Informationen nicht oder nur zum Teil verstehen, sind Sie ausgeschlossen.

Die Leichte Sprache bietet Hilfe.

Regeln & Merkmale der Leichten Sprache

Verschiedene Institutionen und Verbände befassen sich mit den Regeln der Leichten Sprache. Natürlich mit Unterschieden im Detail.

Ein paar der wichtigsten Regeln und Merkmale sind:

Wortebene

Satzebene

Gestaltung

Wichtig ist, dass der Inhalt und der Sinn nicht verändert werden.

Hier gibt es Infos im Netz:

Beispiele

Hier stelle ich Ihnen einen Text als Beispiel vor. Derselbe Text, einmal in Schwerer Sprache, in Einfacher Sprache und in Leichter Sprache.

>> Ein Text, drei Varianten